Erkennung, Abwehr und Bewältigung hybrider Bedrohungen (F&E-Verbünde)
Im Rahmen der am 17.04.2026 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt veröffentlichten Förderrichtlinie „Erkennung, Abwehr und Bewältigung hybrider Bedrohungen" sollen innovative und praxisorientierte Ansätze und Maßnahmen zur Analyse, frühzeitigen Erkennung, Abwehr und Prävention von hybriden Bedrohungen erarbeitet werden. Die Förderrichtlinie ist in das Handlungsfeld „Hybride Bedrohungen besser bewältigen“ des Rahmenprogramms der Bundesregierung „Forschung für die zivile Sicherheit – gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft“ eingebettet.
Mit der Richtlinie werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte gefördert, die zur Analyse, Erkennung, Abwehr, Prävention und Bewältigung hybrider Bedrohungen beitragen. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit und Resilienz von Staat, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft gegenüber hybriden Bedrohungen zu erhöhen, die Handlungsfähigkeit der relevanten Akteure in Krisenlagen zu sichern und die Auswirkungen hybrider Bedrohungen zu begrenzen. Zudem soll ein abschreckender Effekt erreicht werden, um hybride Bedrohungen in Zukunft weiter zu reduzieren.
Um die genannten Ziele zu erreichen, werden vorwettbewerbliche und praxisbezogene Verbundforschungsvorhaben gefördert, in denen Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft gemeinsam neue Konzepte, Methoden und Technologien erarbeiten. Die Vorhaben sollen realitätsnahe Bedrohungsszenarien untersuchen. Die verfolgten Lösungsansätze können sowohl technischer als auch nichttechnischer Natur sein. In der Regel ist eine akteursübergreifende und interdisziplinäre Gestaltung der Verbünde für den Projekterfolg gewinnbringend.
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Linus Piesch
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